Entwicklung und Gestaltung

Geschichte

Protestantischer Friedhof Augsburg: Entstehung, Entwicklung, Gestaltung und heutiger Charakter der Friedhofsanlage.

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Entstehung und Entwicklung

Der Friedhof wurde 1534 angelegt und ist weiterhin in Gebrauch. Die klassizistische Friedhofskirche entstand 1825 nach Plänen von Johann Michael und August von Voit. Erweiterungen folgten 1884 und 1928; die Urnennischenwand kam 1999 hinzu.

Der Standort liegt in Hochfeld.

Mit rund 6 Hektar lässt sich die Ausdehnung des Protestantischen Friedhofs Augsburg vor dem Besuch besser einschätzen.

Die heutige Besucheradresse Haunstetter Straße 36, 86161 Augsburg verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.

Gestaltung und heutiger Charakter

Historischer kirchlicher Friedhof an der Haunstetter Straße mit klassizistischer Friedhofskirche, Familiengrabmalen und Urnennischenwand.

Auf dem Protestantischen Friedhof Augsburg bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.

Besondere Spuren am Standort

Die Friedhofskirche wurde 1825 im klassizistischen Stil erbaut.

Seit 1999 besitzt die Anlage eine Urnennischenwand.

Historische Grabbücher sind bis zum Jahr 1658 zurück erhalten.

Geschichte im Gelände entdecken

Die interaktive Karte führt zu 27 Orientierungspunkten, darunter Friedhofszugang, Kapelle / Trauerhalle, Kriegsmahnmal, Augsburg Haunstetterstraße. Achten Sie bei einem Rundgang über den Protestantischen Friedhof Augsburg auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.

Biografische Anknüpfungspunkte

Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit diesem Ort verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Karl Albert Gollwitzer. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.